Das junge Herner NRW-Liga-Team überwintert auf Platz 17. Großes Manko der Herne-Mannschaft ist die Unerfahrenheit. Probleme hat die Mannschaft von Trainer Ulrich Reimann in der Abwehr sowie im Sturm, denn mit nur sechs geschossenen Toren
– kassierte die SCW-Abwehr 46 Gegentreffer. Was die Reimann-Truppe in der Hinrunde ablieferte, war nicht ligatauglich und vergraulte mit dieser Einstellung die eigenen Fan, sodass nur noch in geringer Anzahl von Herner-Fans - die Heimspiel des SCW besuchten.
Vor zwei Jahren hatte die Westfalia noch einen Durchschnitt von ca. 600 – 800 Zuschauern pro Heimspiel. Aber von Spiel zu Spiel erlebte die Westfalia einen Zuschauerschwund. Zurzeit kommen nur noch ca. 250 Zuschauer pro Heimspiel ins Schloss Strünke-Stadion, was die Kosten für den Erhalt des Stadion nicht deckt und der SCW immer tiefer in finanziellen Nöten bring.
Auch die Vorbereitungsspiele gegen klassentiefere Gegner dürft die Westfalia für die Rückrunde nicht weiterhelfen.
Nachdem bereits Sven Gehrmann den SCW in der Winterpause verlassen hat, gehört nun auch Julian Stöhr nicht mehr zum Kader. Der Vertag mit dem Defensivspieler wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Stöhr wechselt zum Ligakonkurrenten SV Schermbeck.